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Bier und Wurst (2005)

 16. Dezember 2005 Gott in Hamburg
 09. Dezember 2005 Abenteuer Bierkauf
 03. Dezember 2005 Gefahren im Friesischen
 28. November 2005 Die toten Toten Hosen
 11. November 2005 Urlaubsreif mit Perücke
 26. Oktober 2005 keine Macht dem Vogelgeri
 24. Oktober 2005 fear and loathing in Häm
 04. Oktober 2005 Milleniumbabies
 30. September 2005 Merkel ist weg
 21. September 2005 ausgemergelt
 20. September 2005 Suppentag2005
 14. September 2005 Deutsche Superhelden
 29. August 2005 Letzte Werte
 19. August 2005 Karrierepläne
 06. August 2005 Schweinkram
 29. Juli 2005 VWolfsburg
 21. Juli 2005 FC St. Pauli
 13. Juli 2005 Domschänke
 30. Juni 2005 Das Thunerbier
 21. Juni 2005 Die Bavaria
 09. Juni 2005 Marvin Deprobot
 07. Juni 2005 Frauenplatz-rückwärts
 01. Juni 2005 Maibaum Paradize
 31. Mai 2005 Der Langhaarnazi
 25. Mai 2005 Julias Vater
 19. Mai 2005 Bayerische Angusrinder
 13. Mai 2005 gschwind wie der Wind
 07. Mai 2005 Madonna und Brittney
 04. Mai 2005 der Schwarze Block
 29. April 2005 drohende Künstlerwerdung
 26. April 2005 Mueseggmauer
 25. April 2005 Schweizerische Bürokrati
 22. April 2005 43Kilo Luftfracht
Spass mit Schnulliblubber

15. April 2026

DJ Brutalo for President

Fracken im Frack in Waken und dabei das Klima abwraken

Angeblich erreichen wir die selbstgesteckten Klimaziele nur dadurch, dass wir den Verbrauch von Erdöl und Erdgas stark drosseln. Pessimistische Stimmen setzen noch einen drauf, die sagen, dass wir den Punkt, an dem dies noch möglich gewesen wäre, längst überschritten haben und das Erreichen dieser Ziele nicht mehr möglich sei.

Ich sage: «Erst wenn der letzte Tropfen Erdöl verbrannt und erst wenn der letzte Furz Erdgas verpufft ist, erst dann kann das Klima ernsthaft gerettet werden. Von der Kohle ganz zu schweigen.»

Als ich noch ein kleiner Schnudderi war und zur Schule ging, war der Fokus in diesen Dingen noch anders geartet. Von Energieträgern der Zukunft war die Rede. Zu dieser Zeit berechnete die Zukunftsforschung, wie lange der Sprit, der in der Erde lagert, noch reichen wird. Pessimistische Stimmen sprachen damals bereits von fünfzig Jahren und wir wagten uns bei solchen Ansagen nicht auszumalen, was das bedeuten würde. Gerade an der Zapfsäule. Vater kaufte damals vorsorglich einen abschliessbaren Tankdeckel für seine Zitrone.

Wenn wir davon sprechen, dass die Vorkommen zur Neige gehen, dann sprechen wir in erster Linie von Angebot und Nachfrage. Wir sprechen aber auch von den Vorkommen, die noch in den tiefen Schichten des Emmentals stecken und die bis heute unangetastet sind.

Hier komme ich ins Spiel. Wenn ihr mich am 14. Juni in den Gemeinderat wählt, verspreche ich euch, dass wir die Bohrungen wieder aufnehmen werden, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren leichtfertig gestoppt wurden.

Die Erdölvorkommen, die in den Tiefen unterhalb von Teufenthal oder Linden friedlich vor sich hin blubbern, versprechen für Thun einen nie dagewesenen Reichtum. Das wird grossartig werden. Das heisst unter dem Strich: Reichtum für alle!

Natürlich muss man vorher Teufenthal und Linden zurück ins Gemeindegebiet holen, wenn es sein muss mit Gewalt. Die Gemeindegrenzen von 1635 müssen wieder hergestellt werden. Egal welche Mittel dafür legitimiert werden müssen. Wo aber so viele Panzer nutzlos herumstehen wie in Thun, dürfte eine solche Spezial-Operation zweifellos mit Erfolg gekrönt sein.

Sollte dabei wider Erwarten ein Blutbad drohen, so wie wir es aus anderen Regionen der Schweiz und der Welt kennen, bohren wir das SCHWARZE GOLD einfach schräg an.

Und bedenkt, wenn wir es nicht t(h)un, tut es ein anderer.

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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