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23. Mai 2024

Kt. Bern erhöht die Miete für Butter auf 10%

Bär kriecht zu Kreuze

"Heit dir da obe am Tisch dr Anke grad gmietet?" Mussten wir jungen Süchle uns nicht selten beim Frühstückstisch von unserem Vater anhören, der, oben(?) am Tisch sitzend ungeduldig darauf wartete, sich endlich ein Stück von der Butter abschneiden zu können und sich auf sein täglich Brot zu schmieren.
Schliesslich musste er jeden Tag zeitig los, um die Brötchen verdienen zu gehen, die wir unnützen Schmarotzer dann wieder mit Butter beschmieren wollten. Ein Kreislauf, der sich vor unseren inneren Augen sogleich schlüssig und nachvollziehbar schloss.

Woran wir aber lange noch herumgrübelten, war die Beantwortung der Frage, ob man Butter tatsächlich auch mieten konnte.

Heute treiben mich natürlich andere Dinge um. Zum Beispiel, ob ich im fortgeschrittenen Alter noch anfangen soll, hier im Schnulliblubber eine gendergerechte Sprache anzuwenden. Nachdem ich bereits die gängige Rechtschreibung seit fast zwanzig Jahren ignoriere und mich regelmässig als regelrechtes Orthogravieh entlarven lassen muss, könnte es durchaus sein, dass mich der Versuch, eine gendergerechte Sprache zu verwenden, direktement auf das Schafott der Sprachpolizei und letztlich in die Hölle der Fehlerteufelchen bringen würde.

Hinzu kommt, dass ich als Berner stark vorbelastet bin. Das Berndeutsch, ein Derivat der deutschen Sprache, kommt nicht nur ohne Vergangenheit aus, es schafft es auch, wenn man gezielt auf Gendergerechtigkeit acht geben will, solche Dingwörtern, die in der Deutschen Sprache eindeutig einem der beiden Geschlechter des binären Geschlechterraumes zugeordnet sind, zu neutralisieren. Bleistift, Biene, Karotte, die Liste liesse sich den ganzen Tag fortführen. Bei der Butter, bei der in gewissen Fällen wenigstens, die deutsche Sprache den weiblichen Artikel zuordnet, setzte der Berner bei der Ausprägung seines Idioms alles daran, sie zu vermännlichen.

Kostspielige Nachforschungen durch Schnullibluber haben ergeben, dass bereits Adrian von Bubenberg gesagt haben soll: "Seit jeher wird in Bern zurückgegendert. Artikel wird mit Artikel vergolten. Wer mit Sternchen und Binnenmajuskeln kämpft, wird mit ranzigem Anke beworfen".

Vor diesem aufgeladenen Hintergrund werde ich wohl darauf verzichten, mich weiter in die Diskussion einzumischen. Auch habe ich gemerkt, dass ich nicht dazu eigne, Nachforschungen anzustellen und deshalb beschloss ich, mich künftig auf die Zukunftsforschung zu konzentrieren. Gerade was das Bernthema angeht, wird hierzu einiges ins Auge gehen, wie's scheint.

Mehr dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt.

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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