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10. Dezember 2025

Modediktate

Moden und Zwänge

Schon lange ein Dorn im Auge sind mir Modediktate. Auch wenn jetzt Adolf Loos in seiner feuchten Gruft auf dem Wiener Zentralfriedhof aufschreien oder gar rotieren mag, ist mit das egal: Vorgestern macht ich einen radikalen Schnitt und lehnte die Vorgabe an beiden Füssen eine Socke zu tragen, ab.

Das war im Prinzip gar nicht schwer, dachte ich erst. Die anderen Menschen um mich herum, die ebenda in der Mitte der Gesellschaft herum standen, schauten zwar etwas brüskiert, getrauten sich aber nicht, mich zurechtzuweisen oder gar an den Rand hinaus zu drängen.

Zwei Stunden ging das gut, dann zog es mir den Krampf. Komischerweise zog es ihn mir nicht im unbesockten rechten Fuss, sondern in dem korrekt gekleideten linken.

Zuerst hüpfte ich mit schmerzverzerrtem Gesicht minutenlang wie ein Rumpelstilzchen abwechslungsweise vom Stand- aufs Spielbein und wieder zurück. Vergebens, der Krampf löste sich nicht. Eine Serie von bis zum beinahe Zerreissen der Fusssehnen verübter Dehnübungen halfen ebenso nicht. Im Gegenteil, die Dehnübungen verstärkten die Schmerzen, bis ich fast weinte.

Davon ausgehend, dass Füsse nicht miteinander kommunizieren, sah ich den Zusammenhang von Krampf und von asymmetrischer Fussbekleidung nicht, oder erst, als ich in einem verzweifelten letzten Versuch dem Schmerz zu entkommen, die im Hosensack verstaute nutzlos gewordene rechte Socke nahm und die diktierte Sockenordnung wieder herstellte. Der Schmerz verzog sich just in dem Moment, als ich den Sockenbund bis auf ein Drittel meines Unterschenkels hochgezogen hatte.

Nun stelle ich mir natürlich Fragen. Fragen zu Füssen. Natürlich kennen sich meine Füsse durch Berührungen. Gerade nachts hat man keinen blassen Schimmer, was die Kerle da unter der Bettdecke miteinander treiben. Und man kann nur froh darüber sein, dass sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Aber damit hat es sich auch schon. Unvorstellbar ist, dass sich Füsse sehen (spielen Hühneraugen eine bislang unerforschte Rolle im Zusammenleben von Füssen?), oder gar hören. Kommunizieren Füsse auf einer geruchlichen Basis? Im Prinzip auch unvorstellbar, da bei näherer Betrachtung ihrer keine nasenähnlichen Gassensoren zu finden sind. Allerdings würde eine Kommunikation auf geruchlicher Basis den unwiderstehlichen Geruch erklären, mit dem Füsse die Umwelt belasten.

Wie kann also der eine wissen, dass ich dem anderen eine Socke überzog und warum beschert er mir als Reaktion darauf Schmerzen? Ist er ein Sadist? Macht er es aus Solidarität zum anderen? Macht er es gar aus Eifersucht und warum erst zwei Stunden später?

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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