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15. April 2026

DJ Brutalo for President

Fracken im Frack in Waken und dabei das Klima abwraken

Angeblich erreichen wir die selbstgesteckten Klimaziele nur dadurch, dass wir den Verbrauch von Erdöl und Erdgas stark drosseln. Pessimistische Stimmen setzen noch einen drauf, die sagen, dass wir den Punkt, an dem dies noch möglich gewesen wäre, längst überschritten haben und das Erreichen dieser Ziele nicht mehr möglich sei.

Ich sage: «Erst wenn der letzte Tropfen Erdöl verbrannt und erst wenn der letzte Furz Erdgas verpufft ist, erst dann kann das Klima ernsthaft gerettet werden. Von der Kohle ganz zu schweigen.»

Als ich noch ein kleiner Schnudderi war und zur Schule ging, war der Fokus in diesen Dingen noch anders geartet. Von Energieträgern der Zukunft war die Rede. Zu dieser Zeit berechnete die Zukunftsforschung, wie lange der Sprit, der in der Erde lagert, noch reichen wird. Pessimistische Stimmen sprachen damals bereits von fünfzig Jahren und wir wagten uns bei solchen Ansagen nicht auszumalen, was das bedeuten würde. Gerade an der Zapfsäule. Vater kaufte damals vorsorglich einen abschliessbaren Tankdeckel für seine Zitrone.

Wenn wir davon sprechen, dass die Vorkommen zur Neige gehen, dann sprechen wir in erster Linie von Angebot und Nachfrage. Wir sprechen aber auch von den Vorkommen, die noch in den tiefen Schichten des Emmentals stecken und die bis heute unangetastet sind.

Hier komme ich ins Spiel. Wenn ihr mich am 14. Juni in den Gemeinderat wählt, verspreche ich euch, dass wir die Bohrungen wieder aufnehmen werden, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren leichtfertig gestoppt wurden.

Die Erdölvorkommen, die in den Tiefen unterhalb von Teufenthal oder Linden friedlich vor sich hin blubbern, versprechen für Thun einen nie dagewesenen Reichtum. Das wird grossartig werden. Das heisst unter dem Strich: Reichtum für alle!

Natürlich muss man vorher Teufenthal und Linden zurück ins Gemeindegebiet holen, wenn es sein muss mit Gewalt. Die Gemeindegrenzen von 1635 müssen wieder hergestellt werden. Egal welche Mittel dafür legitimiert werden müssen. Wo aber so viele Panzer nutzlos herumstehen wie in Thun, dürfte eine solche Spezial-Operation zweifellos mit Erfolg gekrönt sein.

Sollte dabei wider Erwarten ein Blutbad drohen, so wie wir es aus anderen Regionen der Schweiz und der Welt kennen, bohren wir das SCHWARZE GOLD einfach schräg an.

Und bedenkt, wenn wir es nicht t(h)un, tut es ein anderer.

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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