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Bier und Wurst (2005)

 16. Dezember 2005 Gott in Hamburg
 09. Dezember 2005 Abenteuer Bierkauf
 03. Dezember 2005 Gefahren im Friesischen
 28. November 2005 Die toten Toten Hosen
 11. November 2005 Urlaubsreif mit Per√ľcke
 26. Oktober 2005 keine Macht dem Vogelgeri
 24. Oktober 2005 fear and loathing in H√§m
 04. Oktober 2005 Milleniumbabies
 30. September 2005 Merkel ist weg
 21. September 2005 ausgemergelt
 20. September 2005 Suppentag2005
 14. September 2005 Deutsche Superhelden
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 19. August 2005 Karrierepl√§ne
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 30. Juni 2005 Das Thunerbier
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 19. Mai 2005 Bayerische Angusrinder
 13. Mai 2005 gschwind wie der Wind
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 04. Mai 2005 der Schwarze Block
 29. April 2005 drohende K√ľnstlerwerdung
 26. April 2005 Mueseggmauer
 25. April 2005 Schweizerische B√ľrokrati
 22. April 2005 43Kilo Luftfracht
Spass mit Schnulliblubber

17. Januar 2019

Three Party Call

Viele Wege fuehlen nach Siegeliwil

Letztens mit dem Setzling in der Spielwarenabteilung gelandet. Durch meinen telekommatösen Hintergrund probierte ich sein Interesse auf ein hölzernes Spielzeugtelefon auf Rädern zu wecken. Bestechendes Design, Wählscheibe, Spiralschnur. Ich war fasziniert (und musste wohl mit offenem Maul dagestanden haben. Angeblich troff bereits der ein oder andere Speichelfaden auf den Uristierbötten der an meiner Alltagskluft steckte).

Der Kleine, leicht irritiert, rief umgehend die Mama an. Dazu streichelte er mit dem Zeigefinger wie ein Irrer auf seinem Lieblingsteddy herum und bellte die Hilferufe an die Blaulichtorganisation Mama in das unschuldige Plüschtier hinein.

Etwas frustriert zeigte ich dem Spross zu Hause, wie Telefonieren zu Gotthelfzeiten vonstattenging. Aus zwei grösstenteils leer gefegten Joghurtbechern und einem Stück Geflügelschnur, alles Dinge, die ich im Keller in einer ominösen Schachtel fand, bastelte ich ein Schnurtelefon, und spannte es quer durch unsere Behausung. Spiralschnur würde übrigens hier dem Zweck nur marginal dienlich sein. Mama war nicht da - musste zum Glück arbeiten.

Der Kleine staunte dann tatsächlich auch ein wenig, als er His Masters Voice aus dem leeren Milchproduktbehältnis sprechen hörte. Ein kurzer Moment des Erziehers Glück, denn sogleich wollte er Mama die technische Errungenschaft vorführen und hiess mich das elterliche Mutterstück umgehend in die Verbindung einzubeziehen - eine Konferenzschaltung musste her. Halten, wählen, zuschalten. Er wischte bereits schon auf seinem Teddy herum und liess keine Zweifel aufkommen, dass er von meinem Telekommunikeischenequipment der Frühzeit auch die sophisticatet Zusatzdienste abverlangte.
Anklopfen funktionierte mit dem Schnurtelefon erstaunlich gut, leider war aber die Mama gerade temporarily not available (mein letzter Trumpf) oder konnte nicht ran gehen - Warteschleifenmucke. Wir sprachen dann von beiden Seiten auf die Mailbox. Ein Anbieterwechsel konnte gerade noch abgewendet werden.

Ein harter Hund. Wenn der es einmal nicht weit bringen wird in seinem Leben...

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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