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21. Februar 2018

Bitte nicht zu verwechseln

Kreuz ist Trumpf

Die B.L.S. baut gerade an verschiedenen Baustellen. Das Erreichen der strategischen Ziele, Bahndienstleistungen auf dem gesamten Kontinent anzubieten, wird wohl kaum daran scheitern, einem Fahrgast in Malmö die Bedeutung vom L für Lötschberg zu erklären. Das Netz wuchs in den letzten Jahren weit über die Kantone Bern und Wallis hinaus. Dies nicht etwa schleichend, nein dies mit einer Geschwindigkeit, die den Vergleich mit einem wuchernden Krebsgeschwür durchaus zulässt.
Stoppten bereits zum Anbeginn der B.L.S-Geschichte die Züge nicht an der Landesgrenze, nämlich in der Mitte des Simplontunnels und stellten den Firmenschriftzug in ein zweifelhaftes Licht, fahren sie heute an benannter Stelle bereits weit über den ursprünglichen Netzendpunkt Iselle hinaus und tief hinab in die piemontesischen Tiefebenen.
Im Norden wurden die Kantone Neuenburg, Solothurn und Luzern erschlossen. Güter sammelt die B.L.S. regelmässig an den Häfen Hamburg und Rotterdam ein, um sie an der ligurischen Küste wieder einem Frachtschiff zu übergeben.

Bauen und kauen tut die B.L.S vielmehr an der Herstellung der Behindertengerechtigkeit oder an der Ausmerzung der unüberwachten Bahnübergänge (Berg der Andreaskreuze).

Oder nehmen die Kupplungsprobleme. Stündlich werden Züge in Spiez, die aus zwei Richtungen ankommen, zusammengekuppelt. Grund dafür ist das Einsparen von Personal auf der Strecke Spiez-Bern (und wieder zurück). Grosszügig zugunsten der B.L.S. betrachtet, klappt das Zusammenkuppeln in acht von zehn Fällen. In den beiden Fällen, in denen dies nicht klappt, fährt der Zug mit "eingeschränktem Platzangebot".
Die so produzierten Stehplatzpassagiere erleben bereits früh am Morgen ein vertrautes Gefühl von intimer Nestwärme zu wildfremden Mitreisenden.
Als ein zur Ferrosexualität früh berufener (Brio, Faller, Märklin) kenne ich das Kupplungsproblem bereits aus meiner Krabbelzeit. Die Waggons der Lego-Bahn kuppelte man damals mit Hilfe von Magneten zusammen. Es gab rote und blaue Magnete und erfolgreich kuppeln konnte man schon damals nur, wenn man zwei verschieden farbige - also blau mit Rot - auswählte. Rot gegen Rot, oder blau gegen Blau funktionierte nicht. Ich erinnere mich, dass ich damals auch so meine Zeit brauchte, um die Sachlage auszuloten. Lange dachte ich, das Problem dadurch in den Griff zu kriegen, indem ich die Magnete abschleckte. (Bemerkte ich bereits meinen Hang zur Ferrosexualität?)
Bei mir mass die Zeit vom ersten Auftreten des Problems bis zu seiner Lösung damals zwei Wochen, bei der B.L.S. sind es nun bereits gefühlte zehn Jahre. Ich bin kurz davor einen Wutbürgerbrief in die B.L.S-sche Strategie/Chef/RiskFuckingManagenment-Etage zu schicken. Einer in dem ich in grossen freundlichen Buchstaben schreiben täte:

SCHON MAL DARAN GEDACHT DIE VERFICKTEN KUPPLUNGEN ABZUSCHLECKEN?

Wahrscheinlich klebt an der Bürowand der Task Force das Neuss-Wort: Stellt Euch vor es geht, und keiner kriegt's hin.

Henusode
. Wie bei so manchem im Universum, kann man auch bei der invasiven Ausbreitung der B.L.S. davon ausgehen, dass früher oder später die rückläufige Bewegung einsetzten wird und sich das Unternehmen, sein Schienennetz und damit die ganzen schrottigen Zugkompositionen zusammenziehen werden wie ein Soufflé, das man zu früh aus dem Ofen genommen hat.

Unter Umständen können die dann den Namen gleich so anpassen, dass das verflixte Akronym beibehalten werden kann. Wer weiss? Bahnersatz Lattigen b. Spiez Spiez böte sich an.

Für Euch, recherchefrei aus den Fingern gesogen, yours..
D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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