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 03. April 2005 politische Schwierigkeite
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 08. Februar 2005 Schneemoschee
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05. November 2018

Gefahr am Bordstein III

BFF - Bundesamt fuer fliegende Fische

Im Bernpiet scheiden sich die Geister gern und oft. Insbesondere wenn es um den Bau von sogenannten Hängebrücken geht. Wir erinnern uns, Hängebrücken, einst erfunden um zu Fuss Flüsse zu überqueren, sind sie doch seit der Erfindung von Schleuderbeton etwas aus der Mode gekommen. So wenigstens denkt der pragmatisch Denkende.
Denkste! Sagt der Tourismusbeauftragte. Denn dem Tourismusbeauftragten ist kein Graben zu klein, kein Tal zu breit, um ihn/es nicht mit einer Hängebrücke überspannen zu können. Über den Spissengrabenrutsch in Hinterfultigen, über den längst weggeschmolzenen Triftgletscher oder vom Sigriswilergrat direkt und ohne Halt zum Chasseral. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Viktorinox arbeitet bereits daran, ihrem Flaggschiff, dem Swiss Army "unsere Waffen morden in der ganzen Welt" Knife eine ausklappbare, mobile Hängebrücke hinzuzufügen.

Ziel der Tourismuskonferenz der Berner Gemeinden ist ein vollvernetztes Hängebrückennetz kreuz und quer über den Kanton gespannt. Die kühnsten denken bereits über die Kantonsgrenzen und den Röstigraben hinweg. Windige Hitzköpfe von hüben bis drüben und von Goben bis Gunten planen schon heute die ersten Parallelhängebrücken zur Unterstützung der Herzroute. Für ausschliesslich Ebiker versteht sich.

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Natürlich wird im Bernpiet auch mit den Kräften des Konsens' zu Werke gegangen. Und zwar gleich so, dass den eidgenössischen Bestrebungen den Stieregringe die Hörner zu stutzen - Eidg. Hornoxinitiative - getrost die Butter vom Brot genommen werden kann. Wenn sich an der Ostküste heutzutage noch die Befürworter des hornlosen Rindvieches mit den kategorischen Gegnern dessen in den Haaren liegen, steht die Berner Kuh, wenn nicht seit Anbeginn der Zeit, so doch mindestens seit Gotthelfs Zeiten asynchron enthornt in ihrem Stall (Bild). Unter Berner Bauern hat sich unlängst eingebürgert, den Nutztieren das rechte Horn zu entfernen und das linke stehen zu lassen. Die Viecher können mit dieser asymetrischen Massnahme als leidlich stapelbar bezeichnet werden und verbrauchen selbst verglichen mit dem hornlosen Tier, weniger Platz im Stall.


D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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