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10. Oktober 2019

Winning My Leligion

Bibelforscher at work

In einem gefühlten Monat ist bereits wieder Weihnachten - das Wiegenfest des Gekreuzigten. Für die Blödsinnabteilung der Schnulliblubberredaktion Anlass genug, wieder einmal einen kurzen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Bibelforschung zu werfen.
Was soll man sagen, überraschende Erkenntnisse taten sich auf.

Die Bibelforscher einander spinnefeind, die Forschung durchzogen von Uneinigkeit und Zwist. Dem waren wir uns bewusst, als wir beschlossen in den heiligen Hallen der Wissenschaft herumzustochern. Wir staunten aber nicht schlecht, denn in einem Punkt sind sich die Forscher auf der ganzen Welt einig, bei dem Bild, welches beim letzten Abendessen der verschworenen Bruderschaft um Jesus Kristus entstand, handelt es sich zweifellos um das erste Selfie der Menschheit.
Worüber man sich allerdings noch nicht im Klaren ist, ist die Art und Weise wie das Bild zustande kam. Neuen Dokumenten zufolge soll Ferdinand Hodler den Pinsel geführt haben. Damit die Szenerie in ihrer Einfachheit zum Ausdruck kam, soll ihm Albert Anker "Der Tizian der Schweiz" assistiert haben, indem er einen grossen Spiegel gegenüber der Buben positionierte, so dass Hodler (oder war's da Vinci?) malen konnte.

Das Bild oben schoss eine römische Palastwache mit einer Instantkamera. Darauf ist die Gruppe von der Warte aus zu sehen, die der Maler eingenommen haben musste. Von der Existenz dieser Aufnahme wusste man bis vor einem Jahr noch nichts. Sie kam beim Ausräumen eines Hauses in Göttingen zufällig zum Vorschein. Frau Turbin, eine exilierte Ukrainerin, die 2017 verstarb, sammelte in einer alten Schuhschachtel Fotos ihrer Familie und versteckte sie aus Angst vor den Behörden auf dem Dachboden.

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h 

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