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Gourmetstation erster Güte


Anstatt mich über Deutsche Superhelden lustig zu machen, würde ich besser daran tun, die Gunst der Stunde zu nutzen und der Kindheit erwachsen. Folgende Superhelden hätte ich noch in petto gehabt: Dr. Faustus (kann willkürlich einen Teufel scheissen), Leibniz (hat 52 Zähne und stellt Dr. Evil puncto Bösheit gehörig in den Schatten - in den Schatten des fliegenden Badezimmers) und natürlich den Bretzelkönig (zutzelt Kptn Amerika noch vor dem Frühschoppen die Weichteile aus seiner lächerlichen Latexpellerine).

Die geniale Idee, welche ich während dem segensarmen Wahlsonntag ausgebrütet habe, dreht sich um die Gastrotempel in der Hansestadt. Wenn ich schon gezwungen bin, regelmässig zur Nahrungsaufnahme eine geeigneten Gastraum aufzusuchen und mich meine Firma erst noch dafür bezahlt, wieso sollte ich dann nicht gleich noch im Internet meinen mittelscharfen Senf zu der erfahrenen Dienstleistung abgeben? Ja warum wohl, hä? Weil das längst andere BESSER machen!

So hindert mich also mein Gewissen daran, Euch mit wertvollen Gastrotipps auf die Eier(stöcke) zu gehen.

Auf meiner Wanderung über die Kruste, entlang der Elbe in Richtung Westen - ich suchte einen Landweg nach Amerika - erhalte ich eine Kurzmitteilung, welche mir einen gezielten Schlag in die Magengrube des guten Geschmacks versetzt. Hemmungslo(o)s wird darin geschildert, dass die Verfasserin gerade auf der Latrine zu Gange ist - ansonsten keine brauchbaren Informationen. Da sitzen die Kinder also sonntags zu Hause auf dem Lokus und spielen mit ihren Händys rum. Man ist nicht mal mehr sicher, ob man gerade jemanden anruft, wenn er/sie seine/ihre Notdurft verrichtet. Soweit hat uns die Mobiltelefonie also gebracht.
Auf der Höhe der Airbusfabrik drehe ich dann wieder um, schliesslich ist die Chance den Landweg nach Amerika zu finden eher klein und welcher zweifelhafte Ruhm wäre damit verbunden? Viel ruhmreicher wäre wohl eine exakte Prognose, welche Stadt am Meer als nächstes von der Landkarte verschwinden wird.

Noch ein Tipp für Rockkonzertbesucher: Eltern von Einzelkindern, welche ihren Sprössling(hip teen) an ein "angesagtes" Konzert begleiten, verheissen nichts gutes. Ich jedenfalls werde bei solchermassen Anblick in Zukunft das Publikum verlassen und mich anderweitig verlustieren. Da sind mir meine Eltern noch hundert mal lieber, mit "ihrer" Volksmusik weiss ich wenigstens woran ich bin.


D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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