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23. September 2008

Free Beer

Das Bier aus der offenen Quelle

Am Samstag habe ich im O'Bolles nicht schlecht gestaunt. Wie kommt's?

Auf unserem Fussweg in den Altenberg (das rechte Aareufer nach der stadtbernischen Aareschleife), befällt mich - den alten Knacker - eine spontane Blasenschwäche. Da aber die öffentliche Toilette auf der Schützenmatte noch nicht einmal auf den Plänen existiert muss anderweitig Abhilfe geschaffen werden. Es schweift der nervöse Blick also herum, einen öffentlichen Ausschank zu erspähen, in welchem auf die Schnelle dem gepflegten Wasserabschlagen gefrönt werden kann. Gleichzeitig kann der immer um seine Gesundheit besorgte Vättu auch gleich noch den Flüssigkeitspegel seiner geschundenen Innereien aufrecht erhalten. Soll ja gesund sein, drei Liter am Tag. Osmotischer Druck und so - kennt Ihr ja.

Wir also in das O'Bolles rein welches gerade die Wegkrempe ziert. Sofort erscheint auch ein emsiger Kellner, von welchem wir uns das Bierangebot herunterbeten lassen. Das hat sich mittlerweile zur Standardprozedur entwickelt. Meistens wird das frischgezapfte Fassbier geordert. Nicht im O'Bolles, am Schluss des kellnerschen Monologes erklingt nämlich ein äusserst wunderliches Freibier.

Mein Interesse verdrängt den drängenden Blasendrang in den Hintergrund und auf meine Rückfrage bezüglich diesem Freibier, erklärt uns der Getränkebringer den Sachverhalt dieses Bieres. Als Opensourcebier bezeichnet er es und liefert noch die eine oder andere absonderliche Eigenheit.

Wir bestellen emsig und geniessen den Saft nach getanem Wasserlassen. Eine trübe Flüssigkeit aus der adretten Bügelflasche befriedigt unsere Geschmacksknospen und hinterlässt ein wohliges Gefühl.

Gebraut wird das Free Beer am schönen Zürichsee in der Wädibräu. Die Rezeptur ist irgendwie opensource im Softwaresinn und kann von jedem verändert werden. Die Risikogarantie übernehmen projekt21 und... ach was solls: Lest es doch bitte selber, ich sehe da nicht ganz durch.
 
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Immer dabei, auch in der fünften Dekade: TTHäbeni.


D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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