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28. Mai 2008

Computer sind doof

eternal progress


Oder nach Arndt Bruenner: einundsiebzig Millionen fünfhundertzweiundachtzigtausendsiebenhundertfünfundachtzig Minute(n) soll die verbleibende Zeit betragen um eine sinnfreie Aufgabe abzuwickeln. Sagt mir mein Computer.

Gerade noch war weiland Heiland Jesus Christus der grösste Arbeitgeber der letzten 2000 Jahren aller Zeiten. Bereits aber ist im Rückspiegel der voranschreitenden Ereignisse, eine immense Staubwolke zu sehen, und in Kürze wird der ewige Erlöser in seiner Funktion als Arbeitgeber, gnadenlos vom Paket microsoftbeherrschter  Weichware überholt werden.
In der verbleibenden kurzen Zeit erfreche ich mich und rechne die astronomische Wartezeit in Minuten, in eine von der menschlichen Vorstellungsgabe schneller begreifbare Zahl um. Ungefähr 130 Jahre muss ich also auf das Ende dieses Kopiervorganges warten, erdreistet sich dieses nutzlose Fenster mir mitzuteilen.

Null Ahnung davon, wie viele Rentenaltererhöhungen in diesen Jahren von Nöten wären, damit ich das Ende der Transaktion, und somit das Erlöschen des Fensterchens noch in Brot und Lohn erleben dürfte. Null Ahnung davon, was es kosten würde, die Verfügbarkeit der Stromzufuhr derart sicherzustellen, dass der Prozessor während der vermeintlichen Wartezeit nicht plötzlich durch Unterernährung abschmiert. Gefahren wie Rohstoffknappheit auf dem Uranmarkt bis hin zum natürlichen Feind der Computer - dem Putzpersonal, werden beim Programmieren solcher Meldungen verantwortungslos ausser Acht gelassen.

Ein Vorteil hat das Ganze, die stundenlangen Wartezeiten beim Ein- und Ausschalten von Windoof entfallen. Stellt sich für mich bloss noch die Frage: Wer zahlt das eigentlich? Wie hoch ist der Volkswirtschaftliche Schaden und wer wird dafür zur Rechenschaft gezogen? Müsste man nicht unlängst einen Bösewicht dafür ans Kreuz genagelt haben?

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TTHäbeni halten sich schadlos am Handgepäck fremder Leute, und laufen dadurch Gefahr, endgültig in die Pfanne gehauen zu werden.

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D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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