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15. September 2014 hochprozentig "Nein in Tokio war ich noch nie. Aber in China war ich im vergangenen Jahr" Diese Zusatzinformation einer Schweizerischen Reisebegleiterin zur Antwort auf die Frage, ob sie denn schon einmal die Japanische Hauptstadt besucht habe, konnte in der Japanerin gerade mal soviel Interesse wecken, wie ein getrockneter Blutfleck in der Unterhose des Amerikanischen Vizepräsidenten. Inder, Koreaner, Malayaken oder Chinesen - Nirgends kann man die Unterschiede fernöstlicher Kulturen besser studieren, als eingepfercht zwischen einer Ladung panischer Bustouristen, aus dem Reich der Mitte, denen auf Zweitausend M.ü.M. bereits die Atemluft zu dünn wird und einem Drehkreuz, dass sich störrisch weigert die verdammte Fahrkarte zu lesen und endlich den Fluchtweg in die leere Zahnradbahn freizugeben. Wenn die Neuseeländerin noch daran herumgrübelt, ob ihr doppeltgehörntes Sternzeichen nicht doch eine mythologische Bedeutung hat und sich die Schweizer mit diesen "Steinböcken" bloss einen üblen Scherz auf ihre Kosten gemacht haben, fotografiert die Japanerin durch die geschlossenen Gondelfenster ekstatisch und abwechslungsweise grasende Graurinder und Wandertouristen die mit ihren Wanderstöcken von Pontius bis Pilatus wanderstöckeln. Meine Empfehlung für das Intesiverlebins: Touristenmagnete nur dann besuchen, wenn es auch ordentlich Touristen zu sehen gibt. Aussichtsberge zum Beispiel an einem Sonntag im Herbst bei schönem Wetter, wenn eine der beiden Bergbahnen wegen Revisionsarbeiten ausser Betrieb ist. Bei Lukrativ Comics tat sich auch mal wieder was. D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (294/29) / |
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