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16. Januar 2014 gewagte Experimente Dem Besuch, der sich neulich bei mir zum Gelage angemeldet hatte, wollte ich mal wieder zum Nachtisch einen selbstgemachten Panna Cotta servieren. Da mir seine Essgewohnheiten nicht geläufig waren und laut Originalrezept Gelatine eine tragende Rolle bei der Herstellung von Panna Cotta spielt, entschied ich mich für eine gewagte Substitution. Ich vermengte den Kubik Schlagrahm, an Stelle von Gelatine, mit einer Tube Papierleim. Durch die Polimerisation des Leimes, dachte ich mir, wird sich die gewünschte Stabilität und Stichfestigkeit schon einstellen. Nun konnte der Besuch noch so vegan-kontergan (Heiko Schotte) sein, an dieser Kreation gab es nichts zu meckern. Um den synthetischen Beigeschmack vom Leim etwas abzulindern, goss ich grosszügig Absinth in die Emulsion. Das Ergebnis war ernüchternd. Zwar haben die Häufchen - die gewünschte Stabilität stellte sich leider nicht ein - nach Panna Cotta geschmeckt, aber der blaue Schimmer (wahrscheinlich vom Absinth) erinnerte ein wenig an Schlumpfeis. Das Resultat erschien uns kulinarisch eher bedeutungslos und die Rezeptur kann getrost in die Tonne gekloppt werden. Schade. D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (285/25) ' |
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