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11. Mai 2016 erhöhte Wurmlochdichte Im Zug nach Bochum (H. Grönemeyer), etwas südlich von Wichtrach, ereigneten sich in kurzer Abfolge drei Ungereimtheiten, die darauf hindeuteten, dass die Welt aus den Angeln zu sein scheint und die mir erst die Nackenhaare rollten. Die Geschichte die ist diese: Kurz nachdem mir auffiel, dass unser Zug auf dem rechten Gleis der Doppelspur fuhr, was er in der Schweiz normalerweise nicht tut und was somit die erste Ungereimtheit war, sah ich in einem Vorgarten einer Doppelhaushälfte einen Fahrscheinautomaten. Der Automat stand dort völlig sinnfrei, denn weder ein Bahnhof noch Zugspassagiere befanden sich an dieser Stelle. Während ich noch staunte und an meiner Wahrnehmung zweifelte, sah ich die dritte Ungereimtheit. Auf einem Dach einer gleichen Doppelhaushälfte (offenbar wurde in Wichrach-Süd im grossem Stil Baugeschichte geschrieben) erblicke ich einen Mann, der ungesichert an der Dachkante herumfummelte. Ob er Moos entfernte oder Ziegel richtete, war in dem kurzen Moment, in dem ich mit dem Zug vorbeiraste, nicht zu erkennen. Tatsache ist aber, der leichtsinnige Mann steckte in einer azurblauen Hose und einem weissen T-Shirt. Kurz: Es war Homer Simpson. Schon nur wie er dort ungsichert auf dem Dach herumturnte. Es musste Homer Simpson sein. Nicht erstaunt hatte mich, dass kurz darauf der entgegenkommende Zug auch auf dem falschen Gleis kam. Ich entwickelte fast schon so etwas wie Dankbarkeit. Ich erinnerte mich, letzte Woche in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift gelesen gehabt zu haben, dass in Florida, die ersten Menschen im Beton "verschwunden" sein sollen. Nach den Ereignissen in Wichtrach, war ich beruhigt. ******* D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (324/40) l Kommentare (0) - Etwas Senf dazu? |
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