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19. Oktober 2010 Nachts am Kühlschrank ![]() Die abenteuerliche Charakteristik meines Daseins äussert sich in dieser mit Makramee-Technik umknüpften Pfeife. Ist sie nicht schön? Ist nicht jeder Wandbehang, jede Eule ein Schlag in die Magengrube der Ästhetik, wenn man bedenkt, dass Makramee auch schön sein kann? Das Buch, das ich schrübe - schrübe ich Bücher - wäre bis zum Rand angefüllt mit autobiografischem Schmudder und Schmonzetten meines umtriebenen Seins und hätte den vielversprechenden Titel: Nachts am Kühlschrank. Es wäre mit Sonetten gespickt wie: Oft habe ich nichts zu lachen/Drum muss ich meine Witze selber machen. Wie ich einst mit Mutter vor dem Kamin sitzend Makramee knüpfte käme darin ebenso vor, wie die unschönen Szenen auf dem Wochenmarkt auf welchem wir jeweils die selbstgeknüpften Kurzwaren gewinnbringend vertickten. Die Zeiten waren hart, in den Siebzigerjahren konnte eine vierköpfige Familie nur auf diese Weise über Wasser gehalten werden. ***** Ich frage mich, ob sich TTH in der Starenbrut nicht in bedenklicher Gesellschaft befinden. ***** D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r . ç h * |
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