Alles kaputt hier. Die herrschenden Umstände in der Speicherstadt
und im künstlichen Ausgang der Elbe bewahren mich davor,
ausgedehnte Hafenrundfahrten zu
machen. Nichtschwimmer unter den Brücken und Baugerüste sind
mit Eiswürfeln zugeklöddert. Der Blanke Hans zieht die
Kälte durch alle Poren und der frosterprobte Tourist schnattert
mit den Zähnen - wünscht sich vehement Thermoschläuche
unter sein Wams.
Schön warm ist's hingegen bei den Grölbüdels. Die Fabrik
scheint entweder dicht zu sein, oder die eisigen Luftmassen mögen
keinen Punkrock. Denken der
ist tot. Fast tot sind die Vibrators, quicklebendig die UK Subs.
Fazit und Lehren:
Schuhe am Pogo ruiniert.
(Begrabt sie an der Biegung der ersten Reihe)
Das nächste Mal unbedingt meine Ratsherrenecken ausrasieren, damit
ich nicht durch volles Haar auffalle.
Punk is NOT dead - da hat doch eben noch was gezuckelt? (wird es ein
Nächstesmal überhaupt geben?)
Nie wieder Bier aus Plastikbechern.
Entlang dem Urinale gibt es in der Fabrik eine adrett geflieste Kante
um sein Bier während dem Blasengang zu etablieren. Betritt man
ohne Becher die Räumlichkeiten, steht man beim Püschern
ziemlich nackt da. Erinnert mich doch daran, dass ich mir für
diesen Zweck dringendst ein selbststehendes Messingschild besorge wo
vorne mein Name drauf steht. (und hinten sonst was: John Holmes, Kurt Felix, Bernhard
Russi was weiss ich)