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01. Februar 2018 40 Jahre: der Fall Fritz ![]() Im nachlässig versteckten Nachlass vom Alten Fritz (Friedrich Gammenthaler, Signau), ist in einer eingeölten Kartentasche, ein Brief zum Vorschein gekommen. Der Brief, der wahrscheinlich ursprünglich als provokative Aktion gedacht war, ist adressiert an die Parteizentrale der Groupe-Sanglier in Moutier. Fritz war vor vierzig Jahren Kurierpionier der leichten- und mechanischen Truppen in Pruntrut. Vom Kompaniekommandanten höchstselbst war er an diesem Tag, dem 1. Februar des Jahres 1978 befehligt, den Brief auf direktem Weg auf die Post in Delsberg zu bringen. Angeblich sollte darin ein Verhandlungsangebot Roland Béguelins stecken, welches die Jurafrage durch einen mehr als windigen Handel mit den Bernern besiegeln sollte. Leider geriet der Alte Fritz auf dem Weg nach Delsberg in einen Hinterhalt der Béliers. Missverständlicherweise hielten die ihn für einen Spion der verhassten Regierung in Bern und setzten ihm arg zu. Bei seiner Rückkehr in der Mannschaftskaserne, zwei Tage später, war schnell klar, dass die Aktion schiefgelaufen war. Die fehlende Kartentasche, sowie der innere Zustand Fritzens sprachen eine deutliche Sprache. Der Fritz war zu nichts mehr zu gebrauchen und musste frühzeitig aus der Armee entlassen werden. Vierzig Jahre waren Kartentasche, Brief und eine angebissene Klappstulle (Atombrot, Inhalt: Fleischkäsekonserve aus vorchristlichen Armeebeständen) verschollen. Nun kam dieser Brief in einer Solothurner Brockenstube wieder zum Vorschein. Mit ihm tauchten nebst einer - zwar angebissenen - aber sonst völlig intakten Klappstulle auch neue Pläne auf, den schmerzlichen Landverlust der Berner der letzten Jahre - Waadt, Aargau, Jura und Laufental wieder auszugleichen. In Bern liebäugelt man offenbar hinter vorgehaltener Hand mit Ländereien der Innerschweiz. Ein erster Grund, den Kanton Luzern anzugreifen zum Beispiel, entdeckten die Schreiber dieser Zeilen hier. D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h . Kommentare (0) - Etwas Senf dazu? |
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