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20. Mai 2010

Gott auf den Leim gehen

fester Glaube

Ich drucke gerade meinen ganzen Blubberblog aus und stelle bereits nach den ersten hundert Blatt Papier fest, dass meine Themen unentwegt zwischen Fussball und Religion pendeln. Ich dachte ich hätte mit beidem nichts bis wenig am Hut. So kann man sich täuschen.

Um also die religiöse Seite nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen, bringe ich hier eine Randbemerkung zur letzten Erkenntnis aus dem Bereich "Amerikanische Forscher haben herausgefunden..."

Amerikanische Forscher haben in jahrelanger Sisyphusarbeit herausgefunden, dass Der liebe Gott ein überzeugter Atheist ist. Die Gründe die zu diesem Schluss führen, sind im Bereich der allgemeinen Befestigungstechnik zu finden.

Wenn noch vor zwanzig Jahren der agile Lehrmeister den aufgeschreckten Indexfinger mit den Worten kommentierte: "Gott gebe, dass es klebe !", so hat seither ein revolutionärer Paradigmawechsel stattgefunden. Wer hat denn heute noch Klebstoff zu Hause (Leimschnüffler einmal ausgenommen)? Wer eine Schnur im Hosensack?
Wackelt etwas, oder hat Luft, so ist der einzige, ernst zu nehmende Griff derjenige zu Spannset und Kabelbinder. Jede Hausfrau befestigt heutzutage die abgebrochene Balkonbrüstung mit Akkuschrauber und Torxschrauben. Eine leckende Ölleitung auf dem Meeresgrund, wird fix mit einem Spreizdübel und einer Kunststoffmuffe geflickt.
Und das erstaunliche dabei: Es hält - bis in alle Ewigkeit.

Dazu meinte Gott in einem Interview resigniert, es werde ihn/sie darob der Verlässlichkeit der Dinge nicht mehr brauchen. Ob er/sie sich nun in ein Logikwölkchen verwandeln werde, sei nicht in Erfahrung zu bringen gewesen - so die Studie.

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Wieder beruhigt haben sich TTHäbeni und zeigen sich von ihrer besten Seite.

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D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r . ç h

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Kommentare (7)

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21. Mai 2010 um 09:17

Erzengel Gabriel

Wahrscheinlich hatten gestern die Schweizer Eishockeyspieler auch Leim an den Kufen...
Das können wir Gott nicht verzeihen, habe schon ein Meeting mit ihm angesetzt!

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21. Mai 2010 um 09:52

N-Deli

Die Kombination Religion und Sport scheint irgendwie nicht abwendbar oder unaufteilbar zu sein (fast wie: es muss zusammenwachsen, was zusammengehört). Sex sellt sich auf deinem Blog ebenfalls nicht wirklich. Fragt sich, was bleibt: Technik/Technologie? Haben die meisten wohl schon beruflich mit zu tun, und wollen dies nicht auch noch im Nebengeschäft an der Backe haben. Bleibt noch Medizin: scheint mir das ideale Thema für die langsam (oder doch: schnell) alternde Anhängerschaft von Schnulliblubber zu sein. Ist auf der anderen Seite aber für zwanghaft jung bleiben wollende ein Tabu-Thema...Fazit: Gott und Spocht wird's richten...

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21. Mai 2010 um 12:33

schwäbisser

Hatten denn die zu Tschiseszeiten auch schon Schönheitssalons mit Pediküre ? solche gepflegte Füsse wie auf dem Bild möchte ich auch haben.

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21. Mai 2010 um 13:02

Erzengel Gabriel

Warum gepflegte Füße, es gibt doch heutzutage auch sehr schöne Protesen zu kaufen, in allen Formen und Farben die das Herz begehrt...

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21. Mai 2010 um 23:02

DJ Brutalo

mein lieber Erzengel
grüssen sie ihn auf jeden Fall von mir und er soll mir meine ketzerischen Fragen verzeihen. Eigentlich wollte ich nur wissen ob er bei den geringsten Anzeichen von Selbstzweifel bereits zum Atheisten mutiert.
Du N-Deli kannst dich schon mal auf die nächste Episode der drei Häbeni freuen, medizinischer wird der Tatbestand der neuesten Abenteuer nicht mehr sein.

dann lieber schwäbisser müssen sie Sodabäder nehmen, oder täglich in der Aare kneipen

Gruss und schöni Pfingschte wünscht euch der DJ

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22. Mai 2010 um 22:40

oj

Ich weiss nicht mehr ob wir Pfingsten aufgrund einer Aufnagelung, Abnagelung und oder Auf- respektive Abfahrt feiern dürfen. Nur so viel ist geblieben, es hat was mit Jesus zu tun. Genau wissen will ich es auch nicht mehr solange mindestens der Montag arbeitsfrei bleibt.
Hingegen zu Gott und Befestigungstechnik habe ich eine bis heute unbeantwortet gebliebene Frage. Weshalb wurden Jesus' Füsse am einen Kreuz mit Z W E I Nägeln angeschlagen, am anderen nur mit E I N E M? Pater Ephrem vom Kloster Einsiedeln meinte, es hätte wohl mit künstlerischer Freiheit zu tun. Kunst am Kreuz statt Kunst am Bau?

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23. Mai 2010 um 18:54

DJ Brutalo

Pfingsten hat mit der Ausschüttung des hl. Geistes zu tun oj,
Mir ist eher ein Rätsel, warum der Montag arbeitsfrei sein soll (ist er zufälligerweise bei mir nicht dasjahr).
Das mit der Anzahl der Fussnägel (warum eigentlich nicht Schrauben, oder Kabelbinder) werde ich noch erforschen, dem Abt kann natürlich nicht geglaubt werden. Keinesfalls!
Erinnert mich daran, dass ich noch meine Fussnägel schneiden wollte.

DJ Brutalo hüpft von der Bühne und singt einen Schlager: "Du bist der Dreck - in meinen Zähnen..."


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