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27. Februar 2008

Hauen jetzt schon die Klob├╝rsten ab?

Kopf in den Sand gesteckt

Auch wenn das hier langsam aber sicher, hin zu einem Toiletten-Blog sich entwickeln tut, muss jetzt ein für alle mal dieser Sachverhalt geklärt werden.

Am Vormittag, in einem unbeobachteten Moment, getrieben von der Verdauungstätigkeit meiner emsigen Eingeweiden, suche ich die stillen Örtlichkeiten auf, an welchen ich Erleichterung von der Drangsal erwarte.
Ziemlich routiniert und zielgerichtet schreite ich durch die Toilettentüre und stelle als erstes fest, dass das Licht unerwarteterweise ausgeschalten ist. Von der Dunkelheit unbeeindruckt aktiviere ich die grelle Neonbeleuchtung mit Hilfe des eigens dafür installierten Schalters, neben der Tür. Den Vorgang kennt Ihr wahrscheinlich, deshalb soll hier nicht länger darauf eingegangen werden.

Die totale Verwirrung kommt nur einen Bruchteil eines Augenblicks später. In den beiden Keramikbrennern (im Bild: der zur Linken) steckt die jeweilige, im Kabuff ansässige Klobürste. Grosses Fragezeichen. Was nun?

Ich also mit schmerzhaft unterdrücktem Stuhldrang wieder raus auf den Flur. Im Kopf jetzt zusätzlicher, vehementer Drang, meine Konfusion zu entwirren. Ausser der Putzfrau ist natürlich mal wieder keiner da, den man fragen kann. Auf die Frage, ob denn die Toilette ausser Betrieb sei, antwortet sie mit ihrem byzantinisch akzentuierten Bayerisch bloss: "Ja! ich sauber Toilette."

Plötzlich will ich es nicht mehr so genau wissen, nehme den Besen raus und schick die Fäkalien in die Gewässer. Drauf geschissen! Würd' ich sagen.

Jetzt, in der entspannten Erlösung kommt plötzlich dieser Drang wieder, zu wissen was das Klobürstenfehlverhalten zu bedeuten hat. Ich werde doch wohl nicht ihre (der Bürsten) Morgenandacht gestört haben? Unter Umständen wollten die durch die kommunizierenden Röhren der Kanalisation abhauen und ich habe durch mein unbedachtes Tun ihre Flucht verhindert?

Wer weiss?
 
*****

Was TTHäbeni im Kochstudio gelernt haben, müssen sie zu Hause auch gleich ausprobieren. Der bestialische Gestank, den sie dadurch verursachen geht ihnen dabei am Arsch vorbei.

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D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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Kommentare (4)

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28. Februar 2008 um 12:12

ospeli

wahrscheinlich war dein toilettenbesuch am fr├╝hen morgen. spitzfindige putzfrauen gebrauchen bei der toilettenintensivreinigung ein zahputzmittel welches sie ├╝bere nacht in die sch├╝ssel geben (frag-mutti.de) gleichzeitig kann man bei dieser gelegenheit auch noch das b├╝rstli in dieser zeit porentief reinigen lassen. mein tipp thomas daher: am abend vor der prozedur kacken gehen und dann mit dem wc-b├╝rstli auch noch gerade das zahnb├╝rtsli in die sch├╝ssel stecken - das gl├Ąnzt dann am morgen danach wieder wie ein maienk├Ąfer.

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29. Februar 2008 um 08:33

DJ Brutalo

@trotzmotzli
Stehpinkler auf diese Weise zum Sitzen zu zwingen halte ich, gelinde gesagt, als zu gef├Ąhrlich. Leicht k├Ânnten andere Protagonisten auf den Plan geholt werden, welche bis anhin ihren sexuellen Pr├Ąferenzen, ausserhalb der Arbeitszeit nachgegangen sind.

und @ospeli sag ich:
seit Jahren verrichte ich beschriebene Gesch├Ąfte NIE nachts (aus Angst dass der Geist, der in diesem...). Frag-Du-Mutti.ch wenn Du's nicht glaubst

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07. April 2008 um 17:39

@trotzmotzli
Ulk-stehpisser zu erziehen.. soll dann was heissen?

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08. April 2008 um 08:34

dj brutal├Â

Ah! von diesem Gesichtspunkt her, warum nicht. Liess Dein Text nicht vollst├Ąndig an mich ran.
Zu bedenken dabei: Das Gesprotze um die Sch├╝ssel und auf dem Rand d├╝rfte dadurch daf├╝r erhehblich sein.
Eine neue Zielklebervariante gibts seit j├╝ngster Zeit ├╝brigens in den Pissoirs der HSH-Nordbank-Arena - beim HSV also - zu bestaunen. Um den gelben Strahl in der Bs├Âffeni leichter in das Urinale zu lenken, sind Werder Bremen Aufkleber da angebracht, wo fr├╝her die Zielfliege klebte. Jeder HSV-Fan w├╝rde auf Bremen pissen, wenn er k├Ânnte, hier kann er es.


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