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14. Januar 2026

Da wird mir doch die Leber hart

Substitute

Um auf der Fahrt mit der Bahn nicht zu verhungern, holten wir uns in der veganen Fleischerei noch schnell zwei Leberkäs Weckle. Das heisst, wir wollten uns in der veganen Fleischerei zwei Leberkäs Weckle holen.

Die vegane Fleischerei, die in der Eberhardstraße 31 neu eröffnet wurde, schloss erst um 11:30 auf. Wir waren zu früh und mussten draussen ein paar Minuten auf Einlass warten. Minuten in denen plötzlich aus allen Himmelsrichtungen Leute herbeiströmten und die wie wir auf Einlass warteten. Minuten auch, in denen wir uns frugen, woraus die veganen Fleischersatzprodukte wohl produziert wurden. Denn einzig durch das Versprechen, dass es sich um veganes Essen handelte, nahmen wir an, dass offensichtlich kein Fleisch im Spiel war. Vergleichbar etwa mit der Aufschrift "kein Trinkwasser" am Brunnen vom Schorendörfli.

Worum es sich dabei aber handelt, weiss man nicht. Kein Trinkwasser ist zum Beispiel Benzin, Brause, Bier, die Liste ist lang.

Sind wir also als konsumierende Kinder erneut an einem Ort gelandet, an dem uns die Gewissheit genügt zu wissen, was etwas nicht ist?

In etwa wie in "Keine Panik Leute, der pädophile Republikaner wurde demokratisch gewählt und heisst mit Vorname wie meine Lieblingsente. Das heisst, er ist demzufolge nicht schwerer als eine Ente und das heisst? Na was haben wir von den Wikingern gelernt? Was heisst das? Genau, die Vereinigten Staaten von Amerika sind keine Diktatur and werden therefore nicht untergehen!"

Ich nahm mir in der Wartezeit draussen vor der veganen Fleischerei fest vor, bevor ich mir das Zeug kaufen und reinpfeifen werde, die Charcuterie Fachverkäuferin zu fragen woraus der Leberkäs denn geformt ist und was denn da drin steckt an kein Fleisch.

Leider kam es nicht dazu. Denn nachdem sich die Pforten geöffnet hatten, strömte vor unseren aufgekratzten Augen ein sich in der Zwischenzeit angestauter Haufen von Leuten in den Laden rein und stürzte sich auf die Ware als stünde das Jüngste Gericht vor den Toren der Stadt. Wir waren froh, noch irgendetwas zu ergattern bevor die Auslage gänzlich geplündert und unser Zug abgefahren war.

Für vertiefte Gespräche von Konsument zu Fachverkäuferin blub wieder einmal keine Zeit.

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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Kommentare (1)  - Etwas Senf dazu?