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27. Januar 2006

Pauli:Werder:Witschiwatching

Chnaechtehuddlete


Ich stelle gerade fest, dass ich mich etwas stark auf das Thema Fussball eingeschossen habe. Hier in Hamburg verursacht das Fussballfieber manchmal eine Trübung auf die Sicht der Dinge, die nicht mehr von dieser Welt ist.

Ich stelle aber auch fest, dass hier im Norden ein reges Interesse an den bizarren Eigenheiten der Helvetischen Kultur besteht, auch wenn die Schweiz so klein ist, dass sie aus dieser Distanz kaum mit einem handelsüblichen Torpedo zu treffen wäre.

Diese Feststellung habe ich nicht einfach aus der Luft gegriffen, nein nein. Die erste Heldin dieses Textes öffnete mir die Augen. Die Rede ist von Andrea Witschi. Die rüstige Bernerin(CH) wusste gestern mit ihrem kabarettistischen Charme und mit jeder Menge Schrott aus Schweizerarmeebeständen, die Hamburger Lachgesellschaft  in ihren Bann zu ziehen.
Etwas verwirrt waren die guten Leute allerdings, als sie zum Schluss ihrer Darbietungen mit einem Brotmesser einen Plüschhund schlachtete und in einer Campingpfanne kochte. Offensichtlich sind Hunde hierzulande so etwas wie Heiligtümer, welche nicht zum Verzehr eignen.

Die grossen Helden dieser Woche sind allerdings die Millerntoren, die Freibeuter der Regionalliga Nord, der FC Sankt Pauli. In ihrem 18ten Spiel gegen Werder Bremen (1ste Bundesliga), gegen welche sie erst einmal gewannen, bodigten sie die Gäste zu Hause auf einem einwandfrei zugefrorenen Fussballfeld 3:1, und sicherten sich so einen Platz im DFP-Pokal Halbfinale.
Der Buckelacker auf dem Heiliggeistfeld war derart zugefroren, dass ich erwartet hatte, der olle Züri käme nach dem ersten Drittel der Partie,  mit seiner Rolba-Eisputzmaschine den Platz reinigen. Wer ihn nicht kennt: Züri war der Eisputzschreck in den Achzigerjahren auf der Thuner Eisbahn.
Die Stimmung hier im Dorf war ausgelassen und Flutlichterlöschen leider erst spät am Morgen. Ich war gezwungen vor dem einschlafen noch ein wenig zu lesen, denn es wird ja nicht bloss das Spielfeld beleuchtet, sondern komischerweise auch meine Wohnung.

Leider habe ich kein geeignetes Bild von der Partie geknipst, so dass ich auf meine beiden Eichhörnchen von der Menziwilegg zurückgreifen musste. Ich bat sie also das Spiel Pauli-Werder nachzustellen, damit ich ein Bild machen kann. Et voilá!

Das Bild vom geschlachteten Hund ist leider ein wenig mit Blut bespritzt, so dass es erst noch in die Maschine muss.

D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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