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23. März 2006

Grössenwahn und Nazidreck

Das Arschkollosseum des Führers



Dieses Bild ist nur zustande gekommen dank meines wagemutigen, unbefugten Eintretens in die ehemals heiligen Hallen des Nürnberger Reichparteitagsgebäudes. Die Hütte ist zwar in einem erbärmlichen Zustand, die Dimensionen lassen allerdings erahnen, dass die Machthaber in den Dreissigerjahren eine etwas eigenartige Idee davon gehabt haben müssen, die drohende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Ich glaube nicht, dass das Aufeinanderschichten der verwendeten Burgsandsteinblöcke für die betreffenden Zwangsarbeiter lebensverlängernd wirkte.

Der abgebildete, formschöne Doppelzylinder längst vergangener Zeit, ist der einzige dieser Art, welche ich in den sonst leergefegten Reichparteitagswandelhallen (das Dach vom Plenarsaal fiel leider einem Bombenhagel zum Opfer) gefunden habe. Es kann also davon ausgegangen werden, dass der Führer vor siebzig Jahren hier höchstpersönlich drauf geschissen hat.

Die Organisation für die ich im Moment die Kohle anschaffe - nennen wir sie einmal liebevoll "Die Firma" - tut sich gerade etwas schwer damit, mir genügend Arbeit anzutragen. Das zu erledigende Bisschen harrt, vornehmlich in der Nacht (alles schläft, einsam wacht) der gewissenhaften Erledigung (Mafia), so dass ich Tags, anstatt meine Batterien schlafend aufzuladen, mich auf den Trampelpfaden alter Kulturen umsehe.
Die Firma dachte sich, mich zwecks geeigneter Fortbildung für eine Woche in die Irische Hauptstadt zu schicken. Schön! Dachte ich, da kann ich gleich mal überprüfen, ob das Guinness auf der grünen Insel nicht doch besser schmeckt als zu Hause. Der Spass hat nun aber einen etwas fahlen Beigeschmack erhalten, offenbar tut sich Die Firma auch schwer damit mir während der Fortbildung ein geeignetes Hotel zu buchen. Mit geeignet meine ich ein Hotel, welches im Zentrum von Dublin ist und nicht unten im Schlaftrabant Dun Laoghaire, wo es weder Pubs noch sonst etwas gibt, das nach 18Uhr geöffnet hat und wo aber tags der Kurs stattfinden wird. Gefeilscht wird um ein paar Euro welche offenbar gespart werden sollen, eine Entwicklung die mir ganz und gar nicht gefällt.

Mir und Der Firma wünsche ich in diesen Belangen die gute alte Zeit zurück, als man das Gefühl hatte, ein Teil von ihr zu sein und nicht wegen Bagatellen immer gleich laut und ausfallend werden musste.

Nürnberg wünsche ich besseren Handyempfang.


D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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