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08. Oktober 2007

Ein Winter im Wohnmobil

fahria fahria ho

Nachdem es immer noch Menschen in meinem näheren Umfeld gibt, welche daran zweifeln, dass ich die nächsten (Winter-)Monate im Wohnmobil verbringen werde, sehe ich mich gezwungen, entsprechendes Bildmaterial nachzuliefern.
Um auch die Segnungen moderner sanitärer Einrichtungen zu geniessen, steht meine mobile Unterkunft, immobil auf dem eingefriedeten Grund des Knaus-Campingplatzes in Nürnberg. Ortskundige Zeitgenossen wollen jeweils eine präzisere Standortangabe, deshalb: Der Campingplatz, respektive die Korbersiedlung, wie Campingplätze von meinen Vorfahren auch gerne genannt werde, steht in unmittelbarer Nähe vom grossen Dutzendteich und dem Frankenstadion.

Ein Teil von meinem täglichen Arbeitsweg bildet die Grosse Strasse. Die Grosse Strasse ist ein bemerkenswertes Stück Tiefbau aus der Zeit der Nationalsozialisten, welche den einstigen Silbersee mit dem Reichparteitagsgebäude verbindet, und welche gebaut wurde um Militärparaden abzuhalten.
Die Strasse ist etwa 60 Meter breit und zwei bis drei Kilometer lang. Wenn ich abends meine Fahrrad nach Hause treibe, muss ich regelmässig die Fahrt unterbrechen um einer Herde (Schwarm?) Gänse den Platz zu überlassen. An den geraden Tagen wechseln sie im Gänsemarsch (wie sonst) vom kleinen in den grossen Dutzendteich, an ungeraden vom grossen in den kleinen.
Wenn ich sie frage wozu sie das machen, schlagen sie bedrohlich mit den Flügeln, schnattern unanständiges Zeugs und pflastern die erhabene Nazistrasse mit grünen, fingerdicken Grützwürsten zu. Sehr sympathisch.

Spät nachts, bei der Heimkehr aus dem Landbierparadies, hört man beim überqueren der Grossen Strasse und bei Westwind das bereits stark gedämpfte Gekreische der Güterzüge, welche im Gibitzenhof abgestossen und zusammengekoppelt werden, bei Ostwind die unterdrückten Schreie der Nachtmahre und Vergewaltigungsopfer.

Auf dem Campingplatz herrscht von 22:00 bis 08:00 vernehmliche Ruhe, sieht man einmal von dem Geknalle ab, welches die Eicheln verursachen wenn sie auf die Polyesterdächer der umliegenden Wohnwagen fallen.


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Aus diplomatischen Gründen spucken TTHäbeni versöhnliche Töne.

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D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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