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30. Mai 2006

Die Pferdeäpfel in unseren Köpfen

Schweinefluegelraeder

Es mag ja sein, dass der Konsum von alkoholischen Getränken den dünnen Lack "Kultur" unwiederbringlich auflöst, was aber auch nicht ausser acht gelassen werden darf, ist sein Vermögen im Kopf das eine oder andere Türchen zu öffnen, durch welches dann das bizarre Blechgeflügel hereinschneien kann.

Unglücklicherweise stiess ich gestern im Treppenhaus mit der Katzenlady zusammen und wurde in ein tiefgreifendes Gespräch verwickelt. Ich wollte bloss im Heizungskeller nachschauen gehen, wo im Falle eines Wasserrohrbruches der Haupthahn zu finden sei. Mann weiss ja nie.
Stattdessen stand ich nun da, und die Katzenlady trug mir von Langusten vor. Wenn es um Meeresfrüchte geht, deren Verzehr ich übrigens vehement verweigere, kenne ich keine Gnade. Ich hörte ihr nicht zu, meine Gedanken drehten sich um scherenlose Verbalhummer und ich stellte mich nach etwa fünf Minuten tot, in der Hoffnung sie zöge des Weges oder Horst kröche aus seinem Wohnklo, um sie mit seiner schlechtrasierten Narbenvisage zu erschrecken.

Als sie mir die Wundmale an ihren Handflächen zeigte, hielt mich nichts mehr, und ich rannte laut kreischend die restlichen Stockwerke hinunter, raus aus dem Haus und hinein in die Stadt.

Dort hatte der örtliche Kavallerieverein gerade 500 Pferde durch die Gassen getrieben. Ich versank knöcheltief in den Exkrementen und verwünschte meinen Leichtsinn, einfach in meinen Birkenstöcken ausser Haus gegangen zu sein. Die Stadt konnte ohne viel Phantasie und Touristiksinn als "Die verschissenste Stadt der Welt" bezeichnet werden. Es roch zwar sehr unangenehm, ich aber war wieder einmal froh, dass der Sommer noch nicht mit seiner erbarmungslosen Härte die Atemluft aufgeheizt hatte.

Aus einem verletzter Schimmel, welcher offenbar auf der Stelle erschossen wurde und welcher immer noch auf dem Gehsteig lag, schnitt ich mit meinem Schweizer Armee Messer ein grosses Stück Hohrücken
heraus und schritt eiligst nach Hause, den Kugelgrill und somit die Grillsaison 2006 anzuwerfen.

Die Zeit war jedoch noch nicht reif zum Grillen. Kaum war ich nämlich zu Hause angekommen, fing es an zu schiffen. Ich musste das Pferdefleisch mir meinen übriggebliebenen Weisheitszähnen lange zermalmen, damit ich es ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen der Verdauung zuführen konnte.

sich immer noch mit massiven Bauchkrämpfen windend
grüsst Euch

Euer Blogwart

D J B r u t a l o @ s c h n u l l i b l u b b e r . c h

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