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07. März 2016

Achsenmächte, gemessen am Polo

Panda Polo Pier

Ein Freund von mir unterzog sich neulich einem Mitarbeitergespräch bei seinem Chef. Es entsteht jetzt vielleicht der Eindruck einer gewissen Freiwilligkeit. Das Wort "unterzog" mag an dieser Stelle verwirrlich erscheinen, vielmehr zitierte ihn sein Chef zu sich ins Büro und attestierte ihm das gänzliche Fehlen von Durchsetzungsinitiative. Und legte im nahe, sich diesbezüglich einer Therapie zu unterziehen, ansonsten er sich gezwungen sähe seine Anstellung zu kündigen.
Das war natürlich ein herber Schlag und mein Freund - voll der Angst, mit fast fünfzig noch einmal einen neuen Job zu suchen - wandte sich an einen Psychologen, um seine Durchsetzungsfestigkeit zu stärken. Es sei ein langer Weg, erzählte er mir. Stolz erläuterte er, wie er nun mit kleinen Übungen im Alltag - wie er sie nennt - seine Willenskraft unter Beweis stellt.
In der Bahn zum Beispiel, spähe er sich jeweils eine Person aus, welche die umliegenden, vermeintlich freien Sitzplätzen mit Gepäckstücken und Auslegeware belegt habe, um, bestimmt auftretend, einen Sitzplatz für sich einzufordern. Die therapeutische Wirkung und somit Gewinn für seine Durchsetzungskraft seien umso grösser, je leerer der Zug ist.   

Ich indes konnte dieser kruden Idee nur anteilig habhaft werden. Wer mit Gepäck oder Gebrüt verreist, soll sich meiner Meinung nach sowieso die Frage stellen, ob der öffentliche Verkehr das probate Mittel ist, oder ob nicht der Umstieg auf den individuellen und auf jeden Fall motorisierten Individualverkehr (Auto, Geländewagen..) angeraten ist.
Ich kann dies nur empfehlen, habe ich doch zeitgleich, das heisst auch neulich die spezifische Erfahrung gemacht, dass sich die Produkte der italienischen Autoindustrie ideal dazu eignen, meine Bedürfnisse passgenau abzudecken. Wie auf dem beigelegten Bild unschwer festzustellen ist, passen in den Kofferraum des Pandas meiner Mutter zwei Zwanzigerkästen Egger, eingespannt von einem Achterträger Kürzer. Was will man mehr?

Allerdings frag ich mich, warum ein italienischer Autobauer seine Kreationen nach Tieren aus dem Reich der Mitte benennt. Geht dies auf die Reisen Marco Polos zurück? Polo hat den Chinesen nicht nur die Rezepte für Pasta und Pizza geklaut, sondern auch Pandabären?

Pandabärenpärchen, die sich in Polos Pastapandapark in Padua die Parasiten von der Pelle pulen? Wer weiss.

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D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (325/42)

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