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06. Oktober 2017

Forschung heute

Gefundenes Fressen

Früher, in meiner Kindheit, als ich mit meinem Kosmoskasten experimentierte, träumte ich davon den Nobelpreis verliehen zu kriegen. Die Voraussetzungen waren da, bei mir wurde weder eine Lern- noch eine Leseschwäche diagnostiziert. Die reguläre Schulzeit brachte ich somit auch einigermassen zügig über die Runden und einem Werdegang in Forschung und Wissenschaft stand eigentlich nichts im Wege. Später in der Pubertät verlor ich dann den Fokus Nobelpreis etwas aus den Augen (wie konnte das bloss passieren?). In der Forschung waren plötzlich andere und dem Thema Nobelpreisverleihung näherte ich mich nicht mehr als ein Valenzelektron seinem Atomkern. Das Einzige, das ich noch in diese Richtung unternahm: Ich klaute bei einem Kostümverleih einen Frack mit Zylinder.

Heute lese ich in der Zeitung, dass angeblich einer dieser anderen aktuell einen Nobelpreis verliehen kriegte. Nicht verbergen kann ich hier, dass ich einmal mehr nur die Titelzeilen der Gratiszeitungen meiner Mitreisenden gelesen habe, weil mich das Thema nur am Rande interessiert. Ich weiss weder wie der Mann heisst, noch in welcher Disziplin er den Preis verliehen gekriegt hatte. Was ich aber weiss, und das finde ich erstaunlich: Der Typ hatte in seiner Kindheit eine Leseschwäche. Die wird er wohl in der Zwischenzeit überwunden haben, aber dieser prähistorische Makel ist offenbar Thema Nummer eins für das dumme Schwenkfutter. Und ich nehm mich keinesfalls aus. Erwähnte ich, dass ich weder den Namen des...

Was soll ich dagegen tun? Soll ich etwa den Artikel lesen? Mich allenfalls mit den stets verhassten chemischen Zusammenhängen unserer Umwelt auseinandersetzen? Gar mit Friedensforschung, Medizin, Physik? Igitt bewahre!

Ich stelle mir vor, wie der glückliche Gewinner früher in seiner Schule wegen der Leseschwäche gehänselt (heute würde er wohl gemobbt) wurde. Er wird sich wohl damals geschworen haben, es den anderen Pappnasen zu zeigen und entwickelte einen pathologischen Hass. Einen Hass, den er nach Aussen hin in einen allseits bestaunten Ehrgeiz zu verwandeln wusste, der ihn aber letztlich auch zum Ziel führte.

Womit er aber nicht gerechnet hat - nun kommen die ganzen Knallköpfe von damals, haben Gott die ganze Zeit nur den Tag gestohlen und reiten wieder diesen abgelutschten und eigentlich tot geglaubten Leseschwächengaul.

Ja da greife ich doch zur Waffe!

Da darf ich mich doch nicht wundern, wenn so einer auf den Turm steigt und sich selber richtet...

...nachdem er noch ein paar dieser Ignoranten ausgeknipst und in die ewigen Jagdgründe geschickt hat.


D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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