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dringender Blödsinnalarm
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Spass mit Schnulliblubber

04. Oktober 2016

Fungizid Donnerkraut

Trueffeltod

Erst einmal ein grosses Sorry in Demut - dafür, dass ich den Schnulliblubber so lange habe brachliegen lassen. Dringende Dringlichkeiten, die dringendst zu erledigen waren, mussten erledigt werden.

Das Hauptaugenmerk, um es gleich vorwegzunehmen, war wie auch in den vergangenen Jahren, die Trüffelplage unter dem Magnolienbaum in unserem Garten. Den Knollen ist kaum Herr zu werden. Anfangs - vor zwei Jahren - versuchte ich es mit einer Bodensanierung. Vom Aufwand her war die vergleichbar mit der Bodensanierung der Dioxinfabrik in Seveso. Einen halben Meter Boden wurde dabei abgetragen und mit steriler Erde aus der inneren Sahelzone ersetzt.

Nichts! Ein Jahr später, die gleiche Sauerei.

Der Ganze Boden war wieder durchsetzt mit diesen elenden, zum Himmel stinkenden Pilzknollen. Neu waren nun auch noch die grossen weissen dabei. Ich bin ausgerastet, hätte beinahe zur Waffe gegriffen. Weite Teile des Gartens glichen einem Stelldichein (heute auch Flashmob) von wild herumwühlenden Hunden und Schweinen aus der Nachbarschaft.

Der verzweifelte Versuch letztes Jahr der Pilzpest mit echtem Dioxin beizukommen schlug offensichtlich ebenfalls fehl. Pünktlich zum Herbstbeginn wuchert das Zeug gerade wieder ungehemmt. Einzig die Hunde, die wie von Sinnen die unförmigen Kugeln ausbuddeln und fressen, kriegen davon anscheinend üble Bauchschmerzen. Einige sind bereits vor unseren Toren verendet. Ein unschönes Bild hier.

Auf dem Dachboden habe ich gestern diese Kiste Schwarzpulver gefunden. Die musste mein Grossvater dort gelagert gehabt haben. Von der Magnolie, sowie vom Vestibül unseres Hauses habe ich mich bereits vorsorglich verabschiedet...

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D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (333/39)

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Kommentare (2)

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16. Oktober 2016 um 00:36

schw├Ąbisser

Naja, da ihr Grossvater offenbar freiz├╝gig selber Frauenf├╝rze herstellte um nervendes Ungetier zu verjagen, k├Ânnte er rein hypostatisch auch in einer Guggenmusig Tuba gespielt haben im Sinne b├Âse Geister zu vertreiben. Noch kein Tagebuch im Eschtrich gefunden?

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17. Oktober 2016 um 08:22

DJ Brutalo

Bis vor Kurzem leider nicht und in Zukunft auch nicht mehr, denn die j├╝ngsten Sprengarbeiten haben leider nicht bloss dem Vestib├╝l arg zugesetzt. Durch die falsche Dosierung der Mittel ging leider auch der Dachboden in Br├╝che - wurde regelrecht pulverisiert.
Jegliche Verbindung zur Vergangenheit, insbesondere Informationen etwaiger Tubaaktivit├Ąten meines Grossvaters betreffend, haben sich somit in einem verheissungsarmen Rauchw├Âlkchen aufgel├Âst.


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