263x125

dringender Blödsinnalarm
powered by Lukrativ Comics Thun


Letzte Einträge


die Blogrolle 

Die Archive

HAMBURG -> nürnberg (2007) 

Der zwölfstöckige Wohnblog (2006) 

Bier und Wurst (2005) 

The Iran files Vol 2 (2005) 

The Iran files Vol 1 (2004) 

Spass mit Schnulliblubber

16. Januar 2014

gewagte Experimente

vollvegan

Dem Besuch, der sich neulich bei mir zum Gelage angemeldet hatte, wollte ich mal wieder zum Nachtisch einen selbstgemachten Panna Cotta servieren. Da mir seine Essgewohnheiten nicht geläufig waren und laut Originalrezept Gelatine eine tragende Rolle bei der Herstellung von Panna Cotta spielt, entschied ich mich für eine gewagte Substitution.

Ich vermengte den Kubik Schlagrahm, an Stelle von Gelatine, mit einer Tube Papierleim. Durch die Polimerisation des Leimes, dachte ich mir, wird sich die gewünschte Stabilität und Stichfestigkeit schon einstellen. Nun konnte der Besuch noch so vegan-kontergan (Heiko Schotte) sein, an dieser Kreation gab es nichts zu meckern.
Um den synthetischen Beigeschmack vom Leim etwas abzulindern, goss ich grosszügig Absinth in die Emulsion.

Das Ergebnis war ernüchternd. Zwar haben die Häufchen - die gewünschte Stabilität stellte sich leider nicht ein - nach Panna Cotta geschmeckt, aber der blaue Schimmer (wahrscheinlich vom Absinth) erinnerte ein wenig an Schlumpfeis. Das Resultat erschien uns kulinarisch eher bedeutungslos und die Rezeptur kann getrost in die Tonne gekloppt werden. Schade.


D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (285/25)

'

----------

Kommentare (6)

----
16. Januar 2014 um 16:28

Stresemann

Haben sie nicht versucht das ganze zu flambieren? Oder haben sie dafĂŒr doch zu wenig GrĂŒne Fee reingekipt?

----
16. Januar 2014 um 20:20

DJ Brutalo

ein guter Punkt, da ich aber letztens beim Flambieren von Froschschenkeln die halbe KombĂŒse angeschmort hatte, wurde mir vom Senat ein umfassendes Flambierverbot auferlegt.

----
19. Januar 2014 um 13:23

tinu

Erinnert mich ein bisschen an meinen Versuch, Caramelköpfli mit Reismilch zu machen. Die Farbe stimmte, aber Geschmack und vor allem Konsistenz waren hart an der Toleranzgrenze. Aber man(n) isst schliesslich, was man angerichtet hat.

----
20. Januar 2014 um 07:22

Dj Brutalo

Da hatte es der Truppenkoch besser, der verpflegte sich nach getaner Arbeit im Restaurant BĂ€ren.

----
21. Januar 2014 um 22:01

Erzengel Gabriel

Wie wÀre es denn einfach nur mit einem SchÀlchen Reis?
Das ist ein sehr erfolgreiches Rezept, wie man sieht, hört und auch spĂŒrt!

----
27. Januar 2014 um 09:19

DJ Brutalo

das ist sicherlich ein sehr gut gemeinter Vorschlag, ich möchte allerdings nicht den Einfluss aus dem Reich der Mitte auf unsere okzidentale Esskultur noch weiter fördern und ihm den Zugang zu der italienischen KĂŒche ebnen. Wenn Sie verstehen mein lieben Erzbengel.


---

Wer da? 


Was schreibst Du? 


Mail? (wird nicht angezeigt)


Web?                    http://