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30. November 2016

Kuckstu?

Brille? - Nix gut!

Als wäre dies von Anfang an klar gewesen wie der Umstand, dass das Wachstum noch vor dem zwanzigsten Lebensjahr eingestellt werden würde, stellt man heute fest, dass dies offenbar nicht für die minimale Sehweite gilt. Denn die wächst und wächst unaufhaltsam weiter. Es fehlt nur noch, dass einem die Schuppen darob aus den Augen fallen.
Der Vorgang der Ausdehnung der minimalen Sehweite, salopp verwendet der Volksmund dafür den Begriff der Alterssichtigkeit, führt dazu, dass sich Weiland Ogoggi Augguger im juvenilen Alter von weit unterhalb von fünfzig, mit Sehhilfen auseinandersetzen muss.

Optisches Gerät kannte ich bislang nur in Form von Mikroskopen. Es gibt einen Zeitraum im Leben eines Heranwachsenden, in dem er ums Verrecken die Bewegung der Nesselzellen von Pantoffeltierchen oder Wasserflöhen erforschen will.

Brillen kannte ich nur aus dem Leben anderer. Meine Leseschwäche hatte nichts mit den Augen zu tun. Aus vorbeifliegenden Heissluftballons konnte ich ohne Mühe die Zeigerposition auf den Manometern der Propangasflaschen ablesen. Auf den Zehntel genau.

Vor ungefähr drei Jahren fiel mir auf, dass ich zum Erkennen von Geschriebenem meine Arme stets weiter ausstreckte. Daraus folgte zwangsweise, dass das meist klein Gedruckte nicht mehr zu lesen war. Ich schloss eine Versicherung gegen das Kleingedruckte ab. Es nützte nichts, eine Lesebrille musste her.

Langer Rede kurzer Sinn. Als Neuling in der weiten Welt der Sehhilfen verbrauchte ich in den letzten Jahren ein halbes Dutzend Lesebrillen. Zum Teil verlegte ich sie und sie fahren nun zum Beispiel schwarz, eingeklemmt zwischen zwei ICE-Sesseln die Strecke von Altona (irgendwo am Meer wo die Schiffe schlafen) bis Interlaken-Ost (irgendwo in den Bergen wo die Schmalspur beginnt) hin und her. Die teuren Brillen erlagen durchs Band der Materialermüdung.

Was ich aber gelernt habe und hier mein Gratistipp: Kauft Lesehilfen im Drogeriemarkt oder an der Tanke! Teure Designerbrillengestelle, wie es sie etwa beim Optiker gibt oder im Museumsshop taugen nichts! Die Materialien aus denen Designerbrillen gemacht sind, müssen biologisch abbaubar sein. Anders kann ich es mir nicht erklären. Der Riss auf dem Bild entstand ohne äusseren physikalischen Einfluss. Höchstens vielleicht durch die krassen klimatischen Schwankungen in einer Wohnung. Mit dem Geld, das ich beim Optiker für die Brille auf dem Bild hinblätterte, hätte ich mir den Lesebrillenbedarf bis ins hohe Alter sichern können. Drogeriemarktbrillen, versteht sich.

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D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h

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