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23. August 2015

nordwärts abhauen

beim Barte des Proleten

Die Reise nach Deutschland - hinaus aus der der Schweiz, hinaus aus Abrahams Schoss - gestaltet sich jeweils um einen Krümmel versöhnlicher, wenn man die aktuelle Ausgabe der gängigen Gratiszeitung in Händen hält.

Innerhalb von nur zwanzig Minuten erfährt man so einiges und ist gewappnet, wenn man im grossen Kanton von einer Patrouille Klugscheisser angehalten und zum Wortgefecht herausgefordert wird.

Fledermäuse zum Beispiel steht da, sind, wenn es sich um Weibchen handelt, auch sowas wie Zugvögel, welche ihre Brut im Baltikum (wo die Adiletten wohnen) gebären und aufziehen. Mit den ersten Herbsttagen werden dann die Zöglinge eingepackt und der bei uns in Zentraleuropa gebliebene Papa wird für die Wintermonate besucht, wo er erst einmal Alimente zahlt und auch gleich wieder seinen Fortpflanzungspflichten nachkommen muss. Zeugungsschmerz lässt grüssen.

Auch steht da (unter zermantschtes?) Sandra Bullock habe einen neuen Freund. Leider erfahre ich in dem Artikel nicht, was denn mit ihrem alten geschehen ist. Muss man sich um ihn Sorgen machen? Muss man sich gar um ihren Neuen Sorgen machen? Auch wenn ich mit keinem der beiden verlochschwägert bin, weiss ich in meiner Verwirrung nicht, in welche Richtung ich künftig meine Anteilnahme richten soll.

Amerikanische Forscher haben unlängst herausgefunden, dass der tropische Regenwald in Brasilien kurz vor dem Aussterben steht. Grund dafür ist der unstillbare Sexhunger der westlichen Zivilisation. Die Angst vor A.I.D.S gepaart mit dem unbändigen Drang BewohnerInnen fremder Betten zu beschlafen, liess in letzter Zeit den Konsum von Präservativen derart in die Höhe steigen, dass der Weltrohgummimarkt mit dem Beliefern der Kondomindustrie arg in Bedrängnis geriet. In der Folge dieser Rohstoffverknappung werden heute Gummibäume direkt aus dem Regenwald abgeholzt, was zum aktuellen Waldsterben im Amazonasgebiet führt.
Ein junges Start-up Unternehmen aus Zürich verfolgt nun eine innovative Geschäftsidee. Gebrauchte Lümmeltüten können durch ein von ihnen selbst entwickeltes und patentiertes Verfahren, recykliert werden. Was man sich beim ersten Hinhören als ziemlich gruusig vorstellt, wird von den Machern entkräftet. "Wer gewillt ist seine gebrauchte "Gummiware" der Wiederverwendung zuzuführen, kann sich bei uns kostenlos anmelden. Er oder sie erhält ein an uns adressiertes, bereits frankiertes Hygienebehältnis - die ReDomBoxR. Darin kann die Ware unkompliziert zurückgeschickt werden. Die Behältnisse haben ungefähr das Fassungsvermögen einer Wochenration. Kein Auswaschen, in der ReDomBoxR  werden alle Keime unschädlich und geruchsneutral gemacht. Aus hygienischen Gründen kann was einmal drin ist, nur bei uns im Labor wieder entfernt werden." Erklärt uns Kewin-Edward Stirnimann, Geschäftsführer und Marketingleiter der Firma ReDomR

Dann noch das Kreuzworträtsel vor der Grenze:

Er: alte Bezeichnung der EU mit zwei Buchstaben
Sie: hmm... EG
Er: ZWEI BUCHSTABEN!
Sie: EG hat zwei Buchstaben..

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Jetzt noch schnell auf die Boardtoilette, etwas Kosmetika ins Haar geklatscht. Schliesslich will ich am Jürgen-von-der-Lippe-Ähnlichkeitswettbewerb wenigstens einen einigermassen aufgefrischen Eindruck hinterlassen.

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Später frug ich mich (Die Gratiszeitung woraus ich all diese interessanten Informationen nahm wird wohl bereits längst der Wiederverwendung zugeführt worden sein): Sind nicht Fledermäuse sogar noch die besseren Vögel, ähnlich wie Walfische, die man nur fälschlicherweise zu den Walen zählt?

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (308/36)

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