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17. Februar 2015

Zauberbiere in Züri

Thekenarray

Durch eine glückliche Fügung bin ich gestern in die Voreröffnung vom vierten Erzbierschof geraten. Nach langem Kampf gegen den Züricher Amtsschimmel ist es den Betreibern der beliebten Schankstätte aus dem Liebefeld offenbar gelungen, eingebettet in Hipstershops und Wirtschaftsschulen, im neuen Sihlpostkiez eine vierte Filiale zu eröffnen.

Dem durstigen Reisenden durch die Schweizerische Bierwüste, stehen an der Theke 24 (Vierundzwanzig) Zapfhähne zur Auswahl. Jeder bietet seine eigene Wonne und Bekömmlichkeit in Bier aus allen Damen und Herren Ländern. Dumm nur, dass die Biere eher im oberen Oktanbereich angebraut sind, so dass dem durstigen Reisenden - dem ungeübten - schnell der Drehzahlbereich zum Verhängnis wird.

Ich genoss folgende vier:

Zum Einstieg ein Smashbomb Atomic IPA der Brauerei Flying Monkeys aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Name mag etwas irreleiten, besonders wenn man bedenkt, dieses Gebräu auf nüchternen Magen zu kippen. Aber keine Angst, das Smashbomb Atomic IPA ist eher ein Leichtbier, hat es doch nur 6 Umin.
Als primo piatto wird gerade in Italien gerne ein Teller Pasta gegessen. Leider fällt aus meinem eingeschränkten Bierbewusstsein zu den Begriffen Italien und Bier so gar keine Verknüpfung raus. Grund genug also, dies mit einem Skizoid aus dem Hause Birrificio Toccalmatto zu ändern. Ein fein strukturiertes IPA getragen von 6.2%. Die ipaeske Bitterness ist im Vergleich zum vorangegangenen wieder etwas moderater, so dass man sich die durch die Vorspeise ausgezogenen Socken vorsichtig wieder anziehen kann.
Nun sind die Innereien in angenehmer Aufruhr und man hört bereits die ersten Stimmen aus der Milz-Nieren-Blasen-Region, denen es nach Mehr dürstet. So dann: Aus Deutschland aus der Brauerei Schneider Weisse kommt ein Weizenbock namens Meine Hopfen Weisse. Erstaunlich was Reinheitsgebot kann. 8.5%.
Als Deckel - zum Dessert sozusagen - gönne ich mir noch ein bemerkenswertes Fruchtbier. An der Rantzausgade in der Dänischen Hauptstadt bei To Øl zusammengebraut kommt es als Garden of Eden daher. Eigentlich bin ich kein grosser Fan von Fruchtbieren. Das Garden of Eden ist aber eine besondere Herausforderung an die benetzte Gaumenhöhle und macht unendlich Spass. Sehr zu empfehlen und mein Bier des Abends.

Damit der Magen nicht kollabiert können beim Züricher Erzbierschof, passend zum Bier kleine Speisen schnabuliert werden.

Vierundzwanzig Zapfhähne brauchen natürlich auch vierundzwanzig Fässer (oder Kegs) im Keller.

Kellerarray

D J B r u t a l o @ S ç h n u l l i b l u b b e r.ç h (294/30).

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